Der Verband berufstätiger Mütter e.V. (VBM) möchte erfahren: Wie wirken Elterngeld und Elternzeit im Alltag? Welche Modelle funktionieren, wo entstehen Schwierigkeiten, und was sollte dringend verbessert werden?
Zum ersten Mal konnte der VBM eine wissenschaftliche Expertise bei der PROGNOS AG beauftragen. Möglich wurde dies nicht zuletzt durch die Initiative und die großzügige Spende der VBM-Mitfrau Judith Münter, die für mehr Chancengleichheit und faire Strukturen kämpft.
Die Studienergebnisse fließen direkt in die politische Arbeit ein – für gerechtere Rahmenbedingungen und eine familienfreundlichere Arbeitswelt.
Worum geht’s in der Studie?
Das aktuelle Elterngeld gilt als wichtiges Instrument der Vereinbarkeit – aber oft bleibt es beim traditionellen Rollenmodell hängen. Ursache: lohnzentrierte Berechnung, Lohnlücke, fehlende Betreuungsangebote und strukturelle Hemmnisse.
Die Prognos-Expertise analysiert anhand echter Fallbeispiele:
• Wie verändern verschiedene Erwerbssituationen die Elterngeldhöhe?
• Werden Ungleichheiten abgefedert – oder verstärkt?
• Was brauchen Familien, damit Care-Arbeit und Beruf endlich fair verteilt sind?
Die VBM-Mitfrau: Judith Münter
Ingenieurin, Mutter zweier Kinder, Aktivistin für Chancengleichheit. Ihre Motivation: „Frauen sind stark. Was fehlt, sind Strukturen, die sie nicht behindern.“
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(Bild: Cornelia Spachtholz vom VBM und Judith Münter im Mai 2025 vor dem Deutschen Bundestag in Berlin.)